Das BurnOut-Syndrom beginnt nach 6 Phasen.
Phase 1: Enthusiasmus
Zunächst beginnt man mit Enthusiasmus und großer Freude an etwas zu arbeiten oder das neue Kind zu erziehen. Das Engagement steigt, man macht Überstunden und investiert mehr Zeit als man überhaupt hat. Misserfolge werden verdrängt. Die investierte Zeit fehlt an anderen Stellen, zum Beispiel im Freundeskreis, der darunter leidet.
Phase 2: abnehmender Enthusiasmus
Nach kurzer Zeit kommt der erste Frust auf und das Engagement nimmt ab. Teilweise können bereits körperliche Mängel in Form von Schlafmangel, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Problematisch hierbei ist, dass viele Betroffene versuchen durch Aufputschmittel, Alkohol oder Tabletten zurück zu finden.
Phase 3: physischer Verfall
Der Pessimismus kommt und bringt Müdigkeit, Ängste und Hilflosigkeit mit sich. Der körperliche Verfall beginnt und das Umfeld leidet unter der Laune der Betroffenen. Viele begeben sich nun in die Isolation.
Phase 4: abnehmende Leistungsfähigkeit
Die Arbeit wird nicht mehr, aber die Leistungsfähigkeit nimmt dermaßen ab, dass viele die Arbeit nicht mehr zeitgerecht bewältigen können und sich ein Berg unerledigter Aufgaben ansammelt, welcher immer größer wird.
Phase 5: Gleichgültigkeit
Die Isolation ist perfekt, den Betroffenen ist alles egal, ob Nachrichten, Arbeit, Freunde oder Familie. In dieser Phase ist es fast unmöglich ohne professionelle Hilfe die Katastrophe noch zu verhindern.
Phase 6: Verzweifelung und gesundheitliche Probleme
Man wird sich seines Schicksals bewusst und verzweifelt. Die Probleme sind zu groß als dass man sie selbst bewältigen könnte, die Arbeit wird immer mehr und die ersten gesundheitlichen Probleme treten auf, in Form von kleinen Krankheiten, Herzbeschwerden, Verspannungen, Magen- und Darmprobleme. Viele gehen nun zum Arzt, der aber leider nicht immer erkennen kann wo die Beschwerden ihre Ursache haben.
Phase 7: BurnOut
Der BurnOut ist erreicht. Der Weg zum spezialisierten Arzt ist nun erforderlich.